Erfahrungen Peru

Posted on November 18th, 2008 in Allgemein by Elisabeth

Franziska war 12 Wochen im Projekt Physiotherapie in Peru:

“Es war eine wundervolle Zeit und ich habe die Arbeit mit den Kindern geliebt.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es für diese Kinder schon viel bedeutet, wenn sich nur jemand mit ihnen beschäftigt. Ich hatte einen sehr guten Zugang zu den Kindern hatte und habe in diesem Praktikum viel gelernt und Erfahrungen gesammelt.

Ich habe den Schwestern geholfen, die Kinder zu wickeln und für die Therapie fertig zu machen. Um halb neun kamen jeweils die ersten Patienten in den Therapieraum und wir hatten alle Hände voll zu tun, damit auch alle auf ihre Kosten kamen und möglichst auch noch therapeutisch sinnvoll. Es war anstrengend, aber gleichzeitig wunderschön die leuchtenden Kinderaugen zu sehen.

Abends waren wir eigentlich immer in der Stadt unterwegs. Zwei bis drei Mal pro Woche besuchten wir einen Salsakurs, gingen Kaffee trinken, Spielen oder Tanzen. Langweilig war uns auf jeden Fall nie.
An den Wochenenden haben wir vor allem die Umgebung erkundet und viele Ausflüge gemacht. Cusco und das Valle Sagrado haben wahnsinnig viel zu bieten und sind wunderschön.

Mir ist klar geworden, wie gut wir es zu Hause haben und wie schwierig es sein kann behindert zu sein. In meinem Praktikum waren nur Kinder, die von ihren Familien ausgesetzt wurden, weil sie behindert sind. Für viele ärmere Familien in Peru ist ein behindertes Kind schlicht und einfach nicht tragbar.
Zudem durfte ich erleben, mit wie wenig man doch eigentlich schon sehr viel bewirken kann. Es braucht nicht viel, um ein Kind glücklich zu machen.
Ich bin wohl auch viel geduldiger geworden und werde beim Arbeiten zu Hause vieles mit anderen Augen betrachten.”

Mehr über den Freiwilligendienst in Peru findest Du hier.

Erfahrungen Nepal

Posted on November 18th, 2008 in Allgemein by Elisabeth

Katharina war 8 Wochen im Projekt Unterrichten in Nepal:

“Da das Schulsystem sich stark von dem mir bekannten unterscheidet, musste ich mir völlig neu überlegen, wie ich mit den Kindern arbeiten möchte. Es war wirklich eine Herausforderung, aber ungemein spannend und oft auch sehr lustig.

Ich bin morgens gegen sechs Uhr aufgestanden und habe kurz darauf von meiner wundervollen Gastschwester Tee und etwas Kleines, wie zum Beispiel ein paar Kekse zum Frühstück bekommen. Um sieben Uhr bin ich dann in ein Tibetan Refugee Camp gegangen, um mich dort im Ressource Center mit den Kindern zu beschäftigen.
Bei dieser Arbeit hatte ich alle Freiheiten, sodass ich selbst entscheiden konnte was ich mit den Kindern tun möchte und auch wie lange.
Bevor ich um zehn zur Schule gegangen bin gab es noch daal baat in meiner Gastfamilie.
Der Unterricht endete um vier Uhr nachmittags.Danach hatte ich dann frei und war meistens in Pokhara unterwegs oder habe Zeit mit meiner Familie verbracht.

Die Nepalesen sind ein absolut liebenswertes Volk. Auf den ersten Blick scheint alles sehr chaotisch und hektisch, aber in Wahrheit sind dort alle sehr gelassen. Im Grunde wurde ich immer freundlich behandelt und die Menschen zeigten ehrliches Interesse an meiner Kultur und Denkweise. Deshalb wurde ich oft zum Tee eingeladen und wir haben uns lange unterhalten.
Natürlich taten sich teilweise Grenzen auf, weil die unterschiedliche Sichtweise der Welt den Blickwinkel natürlich einschränkt, aber generell wurde mit jedem Thema offen umgegangen und es gab nie Streit.

Ich habe viel über mich selbst erfahren und gelernt. Ich bin um einiges flexibler geworden und Neues macht mir keine Angst mehr, ich weiß jetzt wie viel ich schaffen kann, wenn ich wirklich will. Außerdem war die Zeit in meiner Gastfamilie unglaublich schön, da ich mich wirklich wie ein Familienmitglied gefühlt habe, was mir einen tiefen Einblick in die andere Lebensweise gegeben hat.”

Mehr über den Freiwilligendienst in Nepal findest Du hier,

Erfahrungen Südafrika

Posted on November 18th, 2008 in Allgemein by Elisabeth

Lena war 8 Wochen im Projekt Sozialarbeit in Südafrika:

“Die Arbeit mit den Kindern war wahnsinnig schön, die Mitarbeiter im Projekt sehr nett und die Arbeitszeiten ein Traum!

Auf dem Weg ins Kayamandi, der jeden Tag ca. eine Viertelstunde dauerte, haben wir alle Menschen gegrüßt, einfach weil wir sehr viel Respekt vor der Sache hatten! Im Projekt angekommen, wurde gebetet und anschließend besprochen, was für den Tag geplant war! Ein Freiwilliger und ich sind dann immer zusammen in eine Kindergrippe mit den Spielsachen gelaufen, erst wurde unterrichtet und anschließend gespielt. Um zwölf sind wir dann ins Projekt zurück, da die Kinder Mittag gegessen haben und danach schlafen mussten. Im Projekt haben wir ab und zu noch Kleidung verkauft und anschließend war unser Tag damit auch beendet.

Ich habe gelernt mich auf eine komplett neue Kultur ein zu lassen, Sachen hin zu nehmen wie sie eben dort sind und nichts zu kritisieren, selbständiger zu sein und auf Leute zuzugehen!
Ich habe die Zeit auf jeden Fall genossen und hatte viel Spaß!”

Mehr über den Freiwilligendienst in Südafrika findest Du hier.

Erfahrungen Mexiko

Posted on November 18th, 2008 in Allgemein by Elisabeth

Katrin war 8 Wochen im Projekt Tourismus in Mexiko:

“Meine Zeit im Projekt hat mir gut gefallen. Es war eine Zeit voller neuer Erfahrungen und ich habe einen guten Einblick in die Arbeit im Tourismus bekommen. Sehr gut fand ich auch, dass ich mein Praktikum in einem Hotel absolvieren durfte. Da in den Reisebüros zu dieser Zeit “Flaute” war, hat man mich direkt an ein Hotel vermitteln können, was ich sehr gut fand.

Um 8.00 gab es für gewöhnlich Frühstück mit meiner Gastmutter. Danach ging es dann mit dem Bus oder auch mal zu Fuß ins Hotel, wo um 9.00 mein Praktikum losging.
Ich durfte zunächst die neu eingegangenen Buchungen bearbeiten und Mails beantworten. Danach habe ich dann die Kulturveranstaltungen Oaxaca´s ins Englische übersetzt und für die Gäste Aushänge geschrieben. Sehr oft kamen auch Gäste zu mir mit den unterschiedlichsten Anliegen und Fragen.

Ich habe gemerkt, dass mir die Arbeit im Tourismus liegt und ich in diesem Bereich gerne auch in Zukunft arbeiten möchte.
Die Arbeitsweise der Mexikaner war auch eine nette Erfahrung. Da läuft alles ein bisschen entspannter und langsamer. Dadurch haben sich die Gäste im Hotel aber auch immer wohl gefühlt, da es einfach keine Hektik gab.
Meine Gastfamilie war wirklich supernett. Ich wurde vom ersten Tag an freundlich aufgenommen und es gab nie Probleme. Die Mexikaner sind ein nettes Volk und ich hatte viele tolle Begegnungen mit Einheimischen.

Am Wochenende habe ich meistens Ausflüge in die Umgebung mit anderen Freiwilligen gemacht. Oft haben wir auch Dinge innerhalb der Stadt unternommen z.B. die Märkte besucht, Essen gegangen oder einfach durch die Stadt gebummelt. An einem verlängerten Wochenende sind wir dann auch mal an die Pazifikküste gefahren. Langweilig wurde es daher so gut wie nie!”

Mehr über den Freiwilligendienst in Mexiko findest Du hier.

Erfahrungen Ghana

Posted on November 18th, 2008 in Allgemein by Elisabeth

Halina war 12 Wochen im Projekt Unterrichten in Ghana:

“Um viertel vor acht bin ich zu der Schule gelaufen. Etwa um halb neun haben die Kinder angefangen zu beten und verschiedene Lieder zu singen. Da ich in einer Vorschulklasse unterrichtet habe, standen auf dem Stundenplan gerade die Zahlen und die Buchstaben. Dazu habe ich verschiedene Arbeitsblätter gestaltet, die ich mit den Kindern gelöst habe. Oft habe ich auch verschiedene Schreibübungen mit den Kindern an der Tafel gemacht. Zwischendurch haben wir gesungen oder Reime aufgesagt. Etwa gegen 12 Uhr gab es Mittagessen. Danach haben die Kinder ein bisschen geschlafen. In der Zeit habe ich meistens mit der Lehrerin die Hausaufgaben vorbereitet. So gegen 13.oo Uhr bin ich nach Hause gegangen. Nachmittags haben wir verschiedene Dinge unternommen. Wir waren zum Beispiel auf dem Kaneshie einkaufen, sind an den Strand gefahren oder haben kleine Ausflüge gemacht. Abends habe ich meistens ein paar Sachen für die Schule vorbereitet, Tagebuch geschrieben oder mit den anderen Bewohnern zusammen gesessen.

Besonders interessant waren für mich die Erfahrungen,die ich in der Schule gemacht habe. Da ich Grundschullehramt studiert habe, war es sehr spannend zu erfahren, wie die Schule in anderen Ländern abläuft. Viele Sachen von denen ich gelernt habe, dass man sie auf keinen Fall machen darf, werden in Ghanas Schulen gemacht. Ich denke durch meinen Unterricht konnte ich der Lehrerin zeigen, dass Unterrichten auch ohne schlagen funktioniert und sie hat auch einige Dinge von mir übernommen. Natürlich konnte ich den Unterricht nicht vollkommen verändern, aber ich denke, ich habe der Lehrerin ein paar interessante Anregungen gegeben.
Natürlich war es auch sehr aufregend ein völlig neues Land, andere Sitten und Einstellungen kennen zu lernen. Auch durch das Reisen an den Wochenenden habe ich viele neue Erfahrungen gesammelt und Ghana von ganz verschiedenen Seiten kennen gelernt.

Die Einheimischen waren sehr offen und sind freundlich und hilfsbereit auf uns zugegangen. Besonders gut hat mir die lebensfrohe und spontane Art der Ghanaer gefallen, sie singen und tanzen sehr viel. Besonders schön war es, wenn die Kinder in der Schule eine kleine Tanzeinlage eingebracht haben, das war einfach zu süß. Man selbst lernt durch die Ghanaer vieles zu schätzen. Ich fand es faszinierend wie einfallsreich die Ghanaer Alltagsgegenstände oder auch Müll verwenden, so bauen sich die Kinder aus Sachen,die bei uns im Müll landen, die tollsten Spielsachen. ”

Mehr über den Freiwilligendienst in Ghana findest Du hier.

Erfahrungen Indien

Posted on November 18th, 2008 in Allgemein by Elisabeth

Claudia war 4 Wochen im Projekt Sozialarbeit in Indien:

“Mein Projekt war super, genau nach meinen Vorstellungen! Mir hat mein kompletter Aufenthalt in Indien sehr gut gefallen. Zum einen lag das sicherlich daran dass ich sehr viel unterschiedliches vom Land selbst im Rahmen des Einführungsprojekts kennen lernen konnte (von indischen Bergdörfern bis zum Aufenthalt in einem Ashram). Zum anderen wurde ich aber auch während des Praktikums in Goa sehr gut von unseren Betreuern unterstützt. Daneben hatte ich das Glück mich in einer Gruppe von Freiwilligen wieder zu finden, die offen war und mit der man eine Menge Spaß haben konnte. Auch meine Unterkunft hat mir gut gefallen.

Meist bin ich mit meinen Zimmerkolleginnen relativ früh aufgestanden, sodass wir vor dem Frühstück noch Zeit hatten zum Meer zu laufen und ein wenig zu plantschen. Der Strand war einfach ein Traum! Nach dem Frühstück brachen wir mit unserer Betreuerin auf zu unserer Praktikumsstelle, ein DayCare Center, indem Kinder von 2,5 bis 6 Jahre betreut werden. Dort unterstützen wir die Angestellten. Zu unseren Aufgaben gehörte es Angebote für die Kinder zu setzen, wie etwa Lieder, Bewegungsangebote, Tänze, Reime usw. oder Unterrichtsstunden zu leiten.
Nach dem Mittagessen erledigten wir Reflexions- und Vorbereitungsarbeiten – meist bei einem Kaffee am Strand. Den restlichen Nachmittag ließen wir es uns entweder am Strand gut gehen oder wir erforschten die umliegenden Städtchen.

Ich denke, dass Indien ein einzigartiges Land ist, indem es sehr vieles zu entdecken gibt. Ich habe auch gute Erfahrungen im Zusammenleben mit den Einheimischen gemacht.
Ich habe es eigentlich nur schade gefunden, dass ich nur ein Monat in Indien verbracht habe. Aber soviel kann ich jetzt schon sagen – Indien sieht mich wieder!“

Mehr über den Freiwilligendienst in Indien findest Du hier.

Erfahrungen Argentinien

Posted on November 18th, 2008 in Allgemein by Elisabeth

Nanett war 12 Wochen im Reittherapie- Projekt in Argentinien:

“Ich habe in diesen 3 Monaten eine wunderschöne Zeit erlebt, in der ich sowohl andere Freiwillige aus meinem Land als auch vor allem die Argentinier in ihrem alltäglichen Leben in ihrer ganz eigenen Kultur kennen lernen durfte.

Was die Arbeit mit den Pferden und den Kindern angeht, bin ich fasziniert von dem Wesen der Tiere und mein Praktikum hat mich in dem Glauben bestärkt, dass die Reittherapie eine wirklich gute und sanfte Möglichkeit ist, Kindern zu helfen. Im Allgemeinen half ich bei der Therapie und dem Unterricht, in dem ich Pferde führte und Kinder festhielt und ermutigte.

Ich habe so viele schöne Dinge gesehen und erlebt.
Meine besten Erinnerungen bestehen aus Ausritten in den Sierras von Córdoba, Gaucho-Festivals, der Reise zu den Wasserfällen von Iguazú, die Besichtigung der wunderschönen Stadt Mendoza, dem alltäglichen Leben in der mir sehr ans Herz gewachsenen Stadt Córdoba, dem Zusammenleben mit den anderen Freiwilligen und der Arbeit mit den Pferden und den liebenswürdigen Kindern.

Es war die absolut beste Entscheidung, solch ein Praktikum im Ausland zu machen, denn man gewinnt an Selbstständigkeit, Offenheit und entdeckt viele neue Facetten, wie man diese Welt betrachten kann.”

Mehr über den Freiwilligendienst in Argentinien findest Du hier.

Erfahrungen Guatemala

Posted on November 14th, 2008 in Allgemein by Elisabeth

Martina war 8 Wochen im Unterrichten- Projekt in Guatemala:

„Für mich war es wichtig, so viele neue Eindrücke wie nur möglich zu sammeln. Ich war sehr gespannt auf Land und Leute, mein Projekt und meine  Gastfamilie. Was das Projekt angeht wurden meine Erwartungen sogar noch  übertroffen.

Zusammen mit einer anderen Freiwilligen habe ich eine Klasse, in einer kleinen Schule in Santa Maria mit ca. 8-13 jährigen Kindern, unterrichtet. Wir lernten ihnen die ersten Buchstaben zu schreiben und einfache Sätze zu lesen. Ich hatte viel Spaß mit den Kindern. In den Pausen spielte und blödelte ich mit ihnen. Am Freitag war immer Sport angesagt. Wir gingen mit unseren Kindern an den Sportplatz, spielten mit ihnen Fußball, tanzten mit ihnen oder machten anderweitige Spiele. Ich liebte das Projekt und die Kinder über alles. Der Abschied fiel mir richtig schwer. Auch meine Unterkunft und der Sprachkurs waren sehr gut und auch erfolgreich.

Um sieben Uhr gab es Frühstück, danach ging ich zur Bushaltestelle, um mit der Camionetta in mein Projekt nach Santa Maria zu fahren. Danach war Unterricht bis 10 Uhr. Von 10 – 10.45 Uhr war Pause. Danach nochmals Unterricht bis knapp zwölf Uhr. Mit dem Pick up fuhren wir dann meistens wieder hinunter ins Tal. Um 13.30 Uhr gab es immer Mittagessen, danach war Freizeit. Ich traf mich am Nachmittag meistens mit Freunden. Wir schlenderten durch Antigua, gingen ins Cafe oder ins Kino. Langweilig wurde mir eigentlich nie. Um 19.00 Uhr gab es dann Abendessen.

Guatemala hat mir super gefallen und die Leute begegnen einem immer sehr offen. Ich hatte einen sehr guten Kontakt zu ihnen und bin sehr gut mit der fremden Kultur zurechtgekommen. Sie sind total liebenswürdig. Ich wurde überall (Gastfamilie, Schule und Projekt) herzlich aufgenommen und fühlte mich dadurch auch immer gleich ziemlich wohl. Die Guatemalteker sind total Familienbezogen. Jeder hilft jedem. Es gibt nur ein Miteinander.

An den Wochenenden war ich meistens unterwegs, z.B. in Tikal bei den Maya Ruinen, am Lago Atitlan, am Strand von Monterrico, in El Salvador und in Mexico. Wir waren meistens ein paar Leute und hatten immer jede Menge Spaß. Der Kontakt zu anderen Freiwilligen war richtig gut! Die schönsten Momente waren die Tage in meinem Projekt. Ich freute mich jeden Tag aufs Neue, in die Schule zu meinen Kindern zu gehen. Für mich war es eine gute Lebenserfahrung und jedem nur weiter zu empfehlen!“

Mehr über den Freiwilligendienst in Guatemala findest Du hier.

Erfahrungen Ecuador

Posted on November 14th, 2008 in Allgemein by Elisabeth

Antonia war 10 Wochen im Humanmedizin- Projekt in Ecuador:

“Die Entscheidung in so ein ein fernes Land wie Ecuador zu reisen war die Beste, die ich machen konnte. Ich hatte die Gelegenheit tolle Erfahrungen zu sammeln, nicht nur in meinem Projekt im Krankenhaus, sondern auch durch einen anderen Kontinent, die andere Kultur, die andere Sprache und die überaus freundlichen Menschen.
Zuerst war ich etwas zögerlich was meine Reise anging, immerhin musste ich meine Familie und meine Freunde für zehn Wochen verlassen, aber ich habe meine Entscheidung keine Sekunde bereut.

Der 4- wöchige Sprachkurs war nicht nur eine Bereicherung für meine Sprachkenntnisse, wir hatten auch eine Menge Spaß im Unterricht zusammen mit unserem Sprachlehrer. Als Ausgleich zum Intensiv- Spanischkurs haben wir jede Woche mit der Sprachschule einen Ausflug gemacht, wie zum Mitad del Mundo.

Nach dem Sprachkurs habe ich dann begonnen, im Projekt zu arbeiten, im Krankenhaus Pablo Arturo Suarez. Der Anfang war nicht sehr einfach, da ich trotz Sprachkurs Schwierigkeiten hatte mich zu verständigen, doch mit Hilfe des freundlichen und hilfsbereiten Krankenhauspersonals habe ich mich ziemlich schnell zurecht gefunden und dann machte die Arbeit großen Spaß.

Ich half den Ärzten und Krankenschwestern indem ich ihnen so gut wie möglich assistierte und ich durfte sogar bei Operationen und Geburten mit dabei sein. Das waren besondere Erlebnisse, welche meine Entscheidung über meinen zukünftigen Studienweg bestärkt haben.

Trotz Sprachkurs und Praktikum fand ich immer Zeit mit meinen dort gewonnenen Freunden im Land herumzureisen, unter anderem nach Cuenca, in den Regenwald und auf die Galapagos- Inseln.
Während meiner Reise in ein so schönes Land habe ich viele neue Erfahrungen gesammelt und Freunde für immer gefunden.”

Mehr über den Freiwilligendienst in Ecuador findest Du hier.