Erfahrungen Peru
Franziska war 12 Wochen im Projekt Physiotherapie in Peru:
“Es war eine wundervolle Zeit und ich habe die Arbeit mit den Kindern geliebt.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es für diese Kinder schon viel bedeutet, wenn sich nur jemand mit ihnen beschäftigt. Ich hatte einen sehr guten Zugang zu den Kindern hatte und habe in diesem Praktikum viel gelernt und Erfahrungen gesammelt.
Ich habe den Schwestern geholfen, die Kinder zu wickeln und für die Therapie fertig zu machen. Um halb neun kamen jeweils die ersten Patienten in den Therapieraum und wir hatten alle Hände voll zu tun, damit auch alle auf ihre Kosten kamen und möglichst auch noch therapeutisch sinnvoll. Es war anstrengend, aber gleichzeitig wunderschön die leuchtenden Kinderaugen zu sehen.
Abends waren wir eigentlich immer in der Stadt unterwegs. Zwei bis drei Mal pro Woche besuchten wir einen Salsakurs, gingen Kaffee trinken, Spielen oder Tanzen. Langweilig war uns auf jeden Fall nie.
An den Wochenenden haben wir vor allem die Umgebung erkundet und viele Ausflüge gemacht. Cusco und das Valle Sagrado haben wahnsinnig viel zu bieten und sind wunderschön.
Mir ist klar geworden, wie gut wir es zu Hause haben und wie schwierig es sein kann behindert zu sein. In meinem Praktikum waren nur Kinder, die von ihren Familien ausgesetzt wurden, weil sie behindert sind. Für viele ärmere Familien in Peru ist ein behindertes Kind schlicht und einfach nicht tragbar.
Zudem durfte ich erleben, mit wie wenig man doch eigentlich schon sehr viel bewirken kann. Es braucht nicht viel, um ein Kind glücklich zu machen.
Ich bin wohl auch viel geduldiger geworden und werde beim Arbeiten zu Hause vieles mit anderen Augen betrachten.”
Mehr über den Freiwilligendienst in Peru findest Du hier.
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