Erfahrungen mit Praktikawelten von Anna – Freiwilligenarbeit Unterrichten in Indien

Posted on Februar 10th, 2009 in Allgemein,Erfahrungsberichte by admin

Anna 10 Wochen Freiwilligenarbeit im Unterrichten- Projekt in Indien geleistet. Hier ist ihr Erfahrungsbericht:

„Die Arbeit im Projekt war genau wie erwartet, es hat unheimlich viel Spaß gemacht mit den Kindern zu arbeiten. Ich habe in einer kleinen Schule direkt am Strand gearbeitet und die Kinder waren einfach toll. Schon als wir aus dem Auto ausstiegen, kamen sie uns entgegen gerannt und begrüßten uns.

Die schönsten Erfahrungen waren zum einen, in was für einer kurzen Zeit sich die tollsten Freundschaften entwickeln können und dass man wohl wirklich überall auf der Welt nette Leute finden kann. Zum anderen war es einfach fantastisch mit den Kindern zusammenzuarbeiten. Obwohl sie wirklich fast nichts besitzen gehen sie mit solch einer Freude und Herzlichkeit durchs Leben. Ich habe jeden Tag bei ihnen genossen und sie unheimlich lieb gewonnen.
Besonders schön ist es natürlich, wenn man sieht, dass ein Kind, dem so viel Unglück widerfahren ist, schallend lacht und einfach glücklich ist- und wenn man selbst dann auch noch etwas dazu beigetragen hat.

Die Wochenenden haben wir meist genutzt um Ausflüge zu machen und Goa ein bisschen zu erkunden. Wir waren in Goas Hauptstadt Panaji, wo man klasse shoppen kann, haben uns die zweithöchsten Wasserfälle Indiens angesehen, sind auf Elefanten geritten, haben an Kochkursen teilgenommen und einige andere interessante Sachen gemacht. Manchmal sind wir auch einfach nur “daheim” geblieben und haben unser Wochenende am Strand verbracht. Dort haben wir den Fischern beim einholen ihrer Netze zugeschaut, sind schwimmen gegangen und haben uns ein wenig mit den Einheimischen unterhalten. Es war schön etwas zusammen mit den anderen Freiwilligen zu unternehmen und wir hatten immer viel Spaß.

Ich bin sehr froh, mich für diesen Aufenthalt entschieden zu haben. In der Zeit in Indien habe ich nicht nur viel über die Inder und ihre Kultur gelernt, sondern auch über mich selbst. Außerdem habe ich dort zum ersten Mal wahre Armut kennen gelernt. Jetzt weiß ich nicht nur mehr zu schätzen, was ich hier in Deutschland habe, sondern ich möchte mich auch weiterhin dafür einsetzen, Menschen in Armut zu helfen. Es war in jeglicher Hinsicht eine tolle und interessante Erfahrung.“

Mehr Informationen über den Freiwilligendienst in Indien findest Du hier.

Erfahrungen Hotellerie Argentinien

Posted on Februar 10th, 2009 in Allgemein by admin

Rebecca war 16 Wochen im Bereich Hotellerie in Argentinien tätig:

„.Es war die beste Entscheidung meines Lebens nach Argentinien zu gehen.
Ich habe viele nette Menschen kennen gelernt und gesehen wie wenigeMöglichkeiten man dort ohne Geld hat. Was mich einerseits geschockt hat, aber auch mein eigenes Leben schätzen gelehrt hat.

Wir waren fast jedes Wochenende auf Reisen: Talampaya, Puerto Mardyn, Rosario, Iguazu, Buenos Aires, Uruguay und Salta.
Diese Vielfältigkeit Argentiniens, so viele verschiedene Landschaften, Menschen, fehlt mir jetzt schon unglaublich. Ich hätte mir nie vorstellen können wie schön es sein kann, nicht nur die typischen Turiorte eines müden Blickes zu würdigen und nur daran zu denken wann und wo die nächste Party steigt, sondern andere Städte, Kulturen wirklich zu sehen, erkunden und kennen zu lernen

Genießt jede Sekunde und regt euch nicht über Kleinigkeiten auf, denn sobald ihr wieder zu Hause seid, regt ihr euch über jede Sekunde auf die ihr verschwendet habt, denn so ein schönes, einfaches Leben und so viele unglaublich beeindruckende Menschen werdet ihr nie wieder haben.“

Mehr Informationen über den Freiwilligendienst in Argentinien findest Du hier.

Erfahrungen Sozialarbeit Ghana

Posted on Februar 10th, 2009 in Allgemein by admin

Michele war 16 Wochen im Sozialarbeit- Projekt in Ghana:

„Ich habe in meinen 4 Monaten, die ich in Ghana war, unglaublich viele Eindrücke und Erfahrungen gesammelt. Ghana ist für mich ein sehr faszinierendes Land. Ich habe in einem Land noch nie so viele Gegensätze angetroffen. Viele Leute sind sehr arm. Sie haben aber trotz schwierigsten Lebensbedingungen den Glauben an Gott, den Mut und die Freundlichkeit, die wirklich von Herzen kommt, nicht verloren.
Ghana ist auch landschaftlich ein wunderschönes Land mit ganz vielen Seiten. Wunderschöne, einsame Sandstrände, wilde Regenwälder, karge Buschlandschaft, dichte Palmenwälder und einsame, abgelegene Dörfer.
Ich war auch sehr überrascht wie herzlich einen die Leute aufnehmen. Man fühlt sich als Obruni nicht fehl am Platz sondern wird überall willkommen geheißen.

Das Projekt hat mir total Spaß gemacht und war genau nach meinen Vorstellungen. Wir haben den Kindern einfache englische Wörter beigebracht, Mathematik gemacht, gebastelt, gemalt, gesungen und draußen im Garten verschiedene Spiele gespielt.

Einer der schönsten Momente meines Aufenthaltes war mein erster Strandbesuch außerhalb von Accra. Das war wirklich ein magischer Moment. Ich konnte nicht fassen, dass ich fast ganz alleine an diesem wunderschönen, einsamen Sandstrand bin.

Ein weiteres Highlight waren die Elefanten im Mole Park die wir beim Baden beobachten konnten. Der Abschied von den Kindern im Projekt hat mich tief berührt. Unglaublich wie sie einen in dieser relativ kurzen Zeit ins Herz geschlossen haben.

Ich hatte eine wunderschöne Zeit in Ghana, die ich nie vergessen werde. “

Mehr Informationen über den Freiwilligendienst in Ghana findest Du hier.

Erfahrungen Wildlife Guatemala

Posted on Februar 10th, 2009 in Allgemein by admin

Patricia war 8 Wochen im Wildlife- Projekt in Guatemala:

„Es war eine gute Entscheidung diesen Auslandsaufenthalt zu machen. Die Erfahrungen, die man dort macht, die Dinge, die man sieht, neu kennen lernt, kann man nur dort erfahren. Angefangen beim Klima, Landschaft, Tiere über die Gerüche, Geräusche, Menschen, Situationen, alle diese Dinge, die komplett anders sind als in Deutschland. Dadurch habe ich eine neue Sichtweise auf meine eigene Situation und mein eigenes Leben bekommen.

Unheimlich beeindruckend war, als wir mitten im Dschungel in einer wunderschönen Umgebung im glasklaren Wasser in Wasserterrassen gebadet haben. Unvergesslich war auch das Erlebnis, als wir abends in einer Grotte waren, und hunderttausende von Federmäusen aus der Grotte geflogen sind.

Die größte und intensivste Erfahrung war die, dass ein Affenbaby mich als seine Mutter akzeptiert hat, das Vertrauen und die bedingungslose Liebe, die zwischen uns entstanden ist.
Ich hatte das Glück, dass ich noch in meiner Zeit im Projekt eine Auswilderung miterleben konnte. Das heißt, ich habe noch das Ziel des ganzen Projektes miterlebt. Natürlich hoffe ich ganz stark, dass auch mein Affenbaby, das noch 4 bis 5 Jahre dort in Arcas bleiben muss, irgendwann wieder erfolgreich ausgewildert werden kann.“

Mehr Informationen über den Freiwilligendienst in Guatemala findest Du hier.