Freiwilligendienst im Ausland – warum bezahlen?

Posted on Juni 29th, 2009 in Allgemein by Julia

Für einen Freiwilligendienst im Ausland entscheiden sich immer mehr junge Leute. Ob direkt nach der Schulausbildung, bevor es mit Studieren oder Arbeiten weitergeht, nach dem Studium oder in den Ferien, Auslandsaufenthalte wie beispielsweise ein Freiwilligendienst sind gefragt wie nie. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, sich im Ausland zu engagieren, stößt man dann meist auf eine der Organisationen, die sich mit der Vermittlung von Freiwilligendiensten befassen. Und hier kommt dann oft die große Überraschung: in sozialen Projekten im Ausland mitzuarbeiten kostet Geld. Doch warum muss man für den Freiwilligendienst bezahlen, bei dem man eigentlich einer guten Sache dienen möchte?

Die Kosten für einen Freiwilligendienst sind jedoch bei genauerem Hinsehen recht naheliegend. Du bezahlst nicht für Deine freiwillig geleistete Arbeit, sondern für die Organisation Deines Aufenthalts. Schließlich musst Du zunächst in das Zielland reisen, brauchst dort Verpflegung und Unterkunft und musst in das jeweilige Projekt eingewiesen werden. Es fallen Verwaltungs-, Betreuungs- und häufig auch Seminarkosten an. Denn nicht jeder Volunteer beherrscht die Landessprache oder findet sich in einem fremden Land sofort zurecht. Würde die Einrichtung, die Du unterstützen möchtest, also beispielsweise ein Waisenhaus oder eine Kindertagesstätte, für diese Kosten aufkommen, würde das eine enorme finanzielle Belastung darstellen. Und an Geld fehlt es dort meist an allen Ecken und Enden. Der Einsatz von einem Volunteer wäre somit einfach nicht denkbar. Mit Deinem Beitrag machst Du die Hilfe durch Deinen Freiwilligendienst also erst möglich!

Bei den Organisationen, die wie beispielsweise Praktikawelten auf solche Auslandsaufenthalte spezialisiert sind, ist im Preis für einen Freiwilligendienst auch eine umfassende Betreuung vor Ort und eine geprüfte Qualität der Projekte inbegriffen. Im Vorfeld wird der Freiwilligendienst sorgfältig geplant, sodass man sich sofort nach Ankunft auf die Arbeit im Hilfsprojekt konzentrieren kann. Während des gesamten Aufenthalts steht den Teilnehmern ein Ansprechpartner zur Seite, an den man sich jederzeit mit Fragen und Problemen wenden kann. Die Teilnehmer werden gezielt in Projekten eingesetzt, in denen sie sich auch ohne große Vorkenntnisse sinnvoll engagieren können und in denen Unterstützung dringend gebraucht wird. So wird sichergestellt, dass der Volunteer nachhaltige und langfristige Hilfe leisten!

Die Kosten für einen Freiwilligendienst mögen also im ersten Moment erstaunen. Sie sind jedoch für eine wirkliche Unterstützung der jeweiligen Projekte unentbehrlich! Solche Auslandsaufenthalte sind aber auch stets für die Teilnehmer selbst eine wunderbare und lehrreiche Erfahrung. Für einen Freiwilligendienst im Ausland muss man also bezahlen, aber es lohnt sich! Für alle Beteiligten!